Kreisausschuss beschloss die Sanierung der 50 Jahre alten Allwetterplätze des Gymnasiums

Die Schüler des Gymnasiums in Wasserburg können sich auf generalsanierte Freisportanlagen freuen. Der Rosenheimer Kreisausschuss beschloss die Maßnahme einstimmig und beauftragte die Landkreisverwaltung, die notwendigen Anträge bei der Regierung von Oberbayern zu stellen und den Architektenvertrag abzuschließen.

„Die zwei Allwetterplätze und die Weitsprunganlage sind ziemlich in die Jahre gekommen und dementsprechend schaut der Belag aus“, sagte Landrat Otto Lederer.

1975 waren die beiden Allwetterplätze zusammen mit der Sporthalle des Gymnasiums errichtet worden. Nach 50 Jahren weist der Kunststoffbelag alters- und nutzungsbedingt starke Schädigungen auf. Der Belag ist generell verhärtet und in Teilen nicht mehr ausreichend griffig. Auch die bituminöse Tragschicht ist beschädigt.

Die Linierung der Basketballfelder entspricht nicht mehr den aktuell geltenden Regeln. Die Handball-Tore befinden sich innerhalb der Basketballfelder, daher müssen sie vor dem Basketballspielen entfernt werden. Zudem sind sämtliche Ausstattungseinrichtungen wie Tore, Basketballkörbe oder Absprünge stark geschädigt und verwittert.

Mit der Sanierung werden die vorhandenen Mängel behoben und die Feldeinteilungen nach geltenden Regeln und Sicherheitsnormen neu gegliedert. Um die angrenzenden Bäume zu schützen, werden beide Plätze geringfügig verschoben.

Die Kosten für die gesamten Maßnahmen belaufen sich auf etwa 680.000 Euro. Der Landkreis hofft, dass es für die förderfähigen Kosten eine staatliche Förderung in Höhe von etwa 50 Prozent gibt. Die notwendigen Mittel stehen im Landkreis-Haushalt für dieses Jahr zur Verfügung.