Beschluss des Bayerischen Staatsministeriums - Rott tut auch dem Gerätewart etwas Gutes

Das Bayerische Staatsministerium des Innern hat bekannt gemacht, dass die Entschädigung der Feuerwehr-Kommandanten ab dem morgigen Samstag, 1. Februar, angehoben werde. Deshalb sei der Entschädigungssatz der Feuerwehr anzupassen in den Kommunen. 
Die Entschädigung für einen Feuerwehr-Kommandanten betrug monatlich genau 271,80 Euro und für den Stellvertreter die Hälfte – 135,90 Euro. 
Ab morgen ist der Entschädigungssatz um ganze 5,5 Prozent zu erhöhen.
Der Rotter Gemeinderat hat das gestern nun öffentlich getan – Transparenz für den Bürger wird großgeschrieben – und einstimmig bewilligt: Jetzt gibt’s demnach 287,10 Euro für den 1. Kommandanten der Feuerwehr monatlich im Ehrenamt der so enormen Verantwortung. Und 143,35 Euro künftig für dessen Stellvertreter.
Rott geht hier beispielhaft einen Schritt weiter:
Besonders viel Arbeit hat auch ein Gerätewart einer Freiwilligen Feuerwehr. Die monatliche Aufwandsentschädigung für ihn beträgt seit der Einführung des Euros 51,13 Euro (das waren mal 100 D-Mark) – also seit über 20 Jahren der gleiche Betrag. Der Rotter Bürgermeister Daniel Wendrock gestern Abend: „Auch gerade die Tätigkeit als Gerätewart einer Feuerwehr ist sehr arbeits- und zeitintensiv, weshalb eine etwas bessere Entschädigung absolut angebracht ist.“
Aus diesem Grund wird seitens der Verwaltung vorgeschlagen, dass die Aufwandsentschädigung des 1. Gerätewartes auf 100 Euro monatlich erhöht wird.
Ein neuer stellvertretende Gerätewart soll zudem eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro monatlich erhalten.
Diese Erhöhung soll ab dem 1. März ausbezahlt werden.

Der Gemeinderat Rott stimmte auch der Erhöhung der Aufwandsentschädigung für den Gerätewart und dessen Stellvertreter unisono zu am gestrigen Donnerstag-Abend.