Baustelle an der Staatsstraße zwischen Wasserburg und Kraiburg wird zur unendlichen Geschichte
Im Sommer haben die Sanierungsarbeiten an der Staatsstraße 2092 zwischen Babensham und Schmalzöd in der Gemeinde Unterreit begonnen. Zusätzlich zum Fahrbahnneubau in dem rund vier Kilometer langen Streckenabschnitt wurde eine Verbesserung der Tragfähigkeit und eine Anpassung des Streckenverlaufs beauftragt. Vor allem wegen der deutlich schlechteren Bodenverhältnisse vor Ort zogen sich die Arbeiten jedoch hin. Schließlich mussten die Arbeiten im ersten Bauabschnitt mit Einbruch des Winters eingestellt und die Baustelle winterfest gemacht werden. Wie geht es nun weiter?
„Sobald es die Witterung im Frühjahr zulässt, werden die Arbeiten in diesem rund ein Kilometer langen ersten Bauabschnitt fortgesetzt. Es wird die finale Asphaltdeckschicht eingebaut, zudem werden noch Restarbeiten an den Seitenflächen sowie an den Banketten und Zufahrten durchgeführt. Dafür muss die Staatsstraße neuerlich gesperrt werden“, heißt es aus dem Staatliche Bauamt Rosenheim. Den genauen Zeitpunkt dafür gebe man rechtzeitig bekannt.
Bevor die Sanierung des verbleibenden rund drei Kilometer langen Streckenabschnitts der Staatsstraße 2092 in Angriff genommen werden könne, seien weitere Planungen notwendig. Das sei die Erkenntnis aus dem bisher schleppenden Baufortgang. Diese Planungen würden noch in diesem Jahr fortgesetzt. Wann mit der Sanierung des verbleibenden Streckenabschnitts begonnen werden könne, stehe zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht fest.
Ausführlicher Bericht folgt …
Archivfoto
Das passt ganz wunderbar in die aktuelle Situation unseres Landes.
Es werden immer zahlreiche Gründe gefunden, warum etwas nicht geht (bzw. mit wem es nicht geht).
Die Zeit der „Anpacker“ und „Möglichmacher“ scheint tatsächlich vorbei zu sein.
Und wie steht es mit der Fortführung der Staatsstraße 2092 zw. Alteiselfing und Bergham und auch weiter. Hier ist jede Schotterstraße besser als dieser Asphaltbelag.
Klarer Fall, die Grünen sind Schuld.
Das verstehst echt nicht. Wie lang war es gesperrt? Und wie viel wurde neu und besser gemacht? Und wie viel fehlt noch? Unglaublich… Die paar Meter, genauso kurvig und huckelig wie vorher… Ich war wusst nicht, ob ich lachen oder weinen soll, als ich da das erste mal gefahren bin. Da meinst, am Bushäuschen wo man nach Schambach einbiegt, kommt die Schöneberger raus und erzählt dir, dass du am Samstag im Fernsehen bist.
Die Straße befindet sich jetzt in einem weitaus besseren Zustand als vorher. Habe keine „Huckel“ feststellen können.
Und wenn Sie weniger Kurven haben möchten, dann müssen noch mehr Bäume gerodet werden. Alternativ könnte man ja den Radweg noch einstampfen…
Eine Sauerei der Baufirma mit ihren ausgedienten Baufahrzeugen, wollen sich auf unsere Kosten Sanieren.Den hätte ich schon lange den Auftrag entzogen.Ichwar geschockt als ich ich die Strecke das erste Mal nach Öffnung wieder gefahren bin,ich dachte das die bloß noch die Fehlende Deckschicht auftragen müssen und dann fertig sind.
Beeindruckend viel Meinung für so wenig Ahnung!
Die Baufirma (nein, bin nicht beteiligt) kann wohl nichts dafür, wenn das ach so kompetente Straßenbauaumt offenbar grundlegende Fehler in der Ausschreibung macht, für die Ausführung aber einen Pauschalpreis fordert und dann die Baustelle steht weil man sich aufgrund Nichtübereinstimmung zwischen Planung und Ist-Zustand nicht auf eine Vertragsanpassung einigen kann…
Es ist sowieso ein totaler Witz:
Genau das inzwischen fast fertiggestellte 1km-Teilstück war im Vergleich zu den restlichen 3km ja noch in Top Zustand! Wenn da wirklich schlechte Bodenverhältnisse gegeben gewesen wären, hätte das vor der Sanierung der Abschnitt mit den meisten Buckeln und Löchern gewesen sein müssen – einleuchtend, oder? Weil die Buckel und Löcher kommen ja daher, dass der Baugrund der Betriebsbelastung nicht standhält. Das war auf diesem ersten Teilstück überhaupt nicht der Fall.
Ich frage mich auch, warum wir mit unserem Steuergeld eine noch besser ausgebaute Ausweichstrecke für LKW-Mautverweigerer finanzieren sollen, dass noch mehr LKW Verkehr von/nach Richtung Osteuropa sehr gerne diese Strecke nutzt anstelle über Bundesstraßen und Autobahnen zu fahren. Ich weiß von was ich rede, und welche Fahrzeuge mit welchen Kennzeichen da ständig durchfahren.
Nichts gegen fachgerechte Sanierung inkl. Unterbau anstelle von ständigem Flickwerk – aber wer hat wirklich was davon, wenn die Strecke nun auch noch verbreitert und begradigt wird? Damit bin ich auch nicht wirklich schneller von Unterreit nach Wasserburg – noch dazu, weil die neue Strecke dann ja sicher auch gleich auf 70 km/h beschränkt wird, so wie die „Renn-Umfahrung“ von Babensham ja auch…