Heute ist ihr 31. Geburtstag: Franzi beim Biathlon-Weltcup in Slowenien - Zeitplan durcheinander
Heute ist ihr 31. Geburtstag: Franzi Preuß verbringt ihn in Slowenien, wo – wie berichtet – übermorgen die vorletzte Weltcup-Station mit einem Einzel-Rennen beginnt.
Aber: Die Biathlon-Elite steht im slowenischen Pokljuka vor besonderen Herausforderungen: Für Franzi Preuß wird der spannende Kampf um das „gelbe Trikot“ der Gesamtweltcup-Führenden möglicherweise auch ein Kampf gegen das Wetter.
Aufgrund der schlechten Bedingungen auf der Hochebene Pokljuka mit starkem Regen und warmen Temperaturen hat die Internationale Biathlon-Union (IBU) den Wettkampf-Plan für den Weltcup von Donnerstag bis Sonntag umgestellt.
Beide Einzel-Wettbewerbe werden am Donnerstag als verkürzte Rennen ausgetragen:
Die Frauen starten bereits um 11.30 Uhr über 12,5 und nicht über 15 Kilometer.
Das Männer-Einzel über dann 15 km wird von ursprünglich Freitag auf Donnerstag (15.15 Uhr) vorgezogen.
Zudem werden die beiden für Sonntag geplanten Massenstarts schon am Samstag (13.35 Uhr und 15.45 Uhr) ausgetragen. Heißt: Einen Tag weniger Erholung für die Franzi zwischen den Rennen.
Die Single-Mixed- und Mixed-Staffel sind nun für den Sonntag geplant – um 12.05 und 14.50 Uhr.
Der Freitag, so die IBU, sei jetzt nur als Reservetag vorgesehen.
„Starker Regen und warmer Wind haben schwere Schäden an der Strecke verursacht. Die Wettervorhersage ist auch nicht besonders gut, mit mehr Regen und warmen Temperaturen“, sagte IBU-Renndirektor Borut Nunar den internationalen Medien. Es werde „eine herausfordernde Woche und wir müssen sie Tag für Tag angehen.“
Franzi geht in der Weltcup-Gesamtwertung mit 36 Punkten Vorsprung auf die Französin Lou Jeanmonnot in den Saison-Endspurt. Das ist nicht mehr wirklich viel, wenn man bedenkt, dass bei einem Rennen zwischen der Siegerin und der Viertplatzierten schon 35 Punkte liegen.
Nach Pokljuka findet nächste Woche dann noch das Weltcup-Finale am Holmenkollen in Oslo (21. bis 23. März) statt. Insgesamt stehen für die Franzi noch fünf von 21 Einzel-Entscheidungen an.
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