An Torchancen arme Kreisliga-Begegnung in Großholzhausen endet für den FC Grünthal bitter

Nach der knappen und vermeidbaren Niederlage des letzten Spieltags gegen den TuS Bad Aibling reisten die Männer vom FC Grünthal in der Fußball-Kreisliga motiviert zum ASV Großholzhausen.

Ähnlich wie der FCG sind auch die Großholzhausener 2025 noch nicht recht aus den Startlöchern gekommen. So musste das Team von Trainer Franz Riepertinger bereits zwei Niederlagen gegen den TSV Emmering und den SV Söchtenau einstecken.

Bei anhaltendem Regen startete die Partie mit einem Rückschlag für die Heimelf. Bereits nach zehn gespielten Minuten musste ASV-Spieler Kazim Gökce verletzt vom Platz, nachdem er unglücklich mit FCG-Keeper Kumpfmüller zusammengeprallt war.

Die erste Hälfte lässt sich zusammenfassend als kampfbetont, jedoch ohne viele Aufreger beschreiben. Die größte Torchance hatte hierbei die Heimelf. Einen Kopfball nach einer Stadler-Flanke konnte Grünthals Stephan Kumpfmüller sehenswert zur Ecke klären. Die Grünthaler beschränkten ihre Angriffsbemühungen auf Kontersituationen oder lauerten auf Fehler im Spielaufbau. Im Sechzehnmeterraum der Gäste wurde es meist nur bei Standardsituationen der Großholzhausener hektischer, doch in der ersten Hälfte konnten diese noch souverän abgewehrt werden.

Die zweite Hälfte begann mit einer kleinen Druckphase der Heimelf, doch auch dem ASV Großholzhausen fehlte die letzte Durchschlagskraft, um wirklich gefährlich vor das Grünthaler Tor zu kommen. So musste eine Standardsituation herhalten.

Nach einer scharf getretenen Ecke stieg Marinus Grill (Foto) am kurzen Pfosten am höchsten und köpfte zur 1:0 Führung ein (69.).

Ein Tiefschlag für die Gäste aus Grünthal, die an diesem Tag nicht die Offensivkraft, die sie zum Ende der Hinrunde auszeichnete, auf den Rasen brachte. Etwa zehn Minuten vor Schluss musste das Spiel durch Schiedsrichter Oliver Kis für mehrere Minuten unterbrochen werden. Nach einem Steckball in den Sechzehner prallte Grünthals Lukas Gaier mit ASV-Keeper Valentin Franz zusammen und traf diesen am Kopf. Eine schlimmere Verletzung wurde befürchtet, doch nach etwa zehnminütiger Pause konnte der Schlussmann weitermachen.

In der durch die Verletzungspause verursachten langen Nachspielzeit von zwölf Minuten konnten sich die Grünthaler noch einige Eckball- und Freistoßsituationen erarbeiten, doch außer einem Kopfball über das Tor durch Kapitän Philipp Asenbeck konnte keine Torgefahr ausgestrahlt werden.

So endete das an Torchancen arme Spiel entschieden durch eine Standardsituation zu Gunsten der Heimelf.

Der FC Grünthal – aktuell Siebtplatzierter – muss am nächsten Heimspieltag gegen Kellerkind SV Tattenhausen wieder mehr Torgefahr ausstrahlen, um den ersten Dreier der Rückrunde einzufahren.

Foto: ASV Großholzhausen